Die Standardkonfiguration orientiert sich an einer ausgebauten Nascom-2-Maschine. Mehrere ROM-Sockel lassen sich wahlweise als ROM oder RAM betreiben; spezielle Betriebsarten wie FDD, CP/M und BLS Pascal verändern einzelne Bereiche gezielt.
Basiskonfiguration
| Adressbereich | Typ | Größe | Verwendung |
|---|---|---|---|
$0000–$07FF |
ROM | 2 KiB | NAS-SYS-3-Monitor |
$0800–$0BFF |
RAM | 1 KiB | Bildschirmspeicher |
$0C00–$0FFF |
RAM | 1 KiB | Arbeitsbereich verschiedener Programme |
$1000–$AFFF |
RAM | 40 KiB | Programmspeicher |
$B000–$B7FF |
ROM/RAM | 2 KiB | Toolkit |
$B800–$BFFF |
ROM/RAM | 2 KiB | NASPEN |
$C000–$C3FF |
ROM/RAM | 1 KiB | SUPERDEBUG |
$C400–$CFFF |
ROM/RAM | 3 KiB | NAS-DIS |
$D000–$DFFF |
ROM/RAM | 4 KiB | ZEAP 2.1 oder NAS-DOS |
$E000–$FFFF |
ROM | 8 KiB | Microsoft BASIC |
Umschaltbare Betriebsarten
FDD und NAS-DOS
Mit aktivierter FDD-Funktion wird NAS-DOS bei $D000–$DFFF eingeblendet. Der WD1793-kompatible Controller liegt an den Ports $E0–$E5.
CP/M
Der CP/M-Modus aktiviert die Floppyunterstützung automatisch und schaltet die konfigurierbaren ROM-Sockel auf RAM. Beim Reset ist das 2-KiB-Boot-ROM bei $F000–$F7FF sowie gespiegelt am Resetvektor sichtbar. Anschließend wird der untere Bereich auf Shadow-RAM umgeschaltet.
BLS Pascal
Der Pascal-Modus blendet ein 12-KiB-ROM bei $A000–$CFFF ein. BASIC und andere Erweiterungs-ROMs werden dabei verborgen; $E000–$FFFF wird zu beschreibbarem RAM.
Hinweise für Programme
Programme sollten nicht voraussetzen, dass alle Erweiterungs-ROMs gleichzeitig sichtbar sind. Für portable NAS-SYS-Programme ist der RAM ab $1000 der natürliche Ausgangspunkt. Betriebsarten und Erweiterungen sollten vor direktem Zugriff auf ihre Ports erkannt oder ausdrücklich in der Konfiguration aktiviert werden.